Selten hört man seitens der Medien positive Worte bezüglich gewaltverherrlichender Spiele. Doch hin und wieder machen sich manche Wissenschaftler und Forscher wirklich die Mühe herauszufinden, welche Auswirkungen das virtuelle Spielen auf Jugendliche bzw. Kinder hat.
An der Harvard University in Massachusetts wurde eine Studie durchgeführt, welche in ihrem Umfang wohl die größte Studie zu dieser Thematik ist. Das Resultat ist sowohl überrasched als auch positiv zu werten. Befragt wurden 1200 Kinder und Eltern. Zu den Ergebnissen selbst steht die leitende Wissenschaftlerin Cheryl K. Olson in einem Interview auf SPIEGEL ONLINE Rede und Antwort.
Auf Basis Ihrer Studie erscheint ein Buch mit dem Untertitel "The Surprising Truth About Violent Videogames". Was ist die überraschende Wahrheit? Olson: Die Menschen sollten aufhören, sich über Kinder, die viele Games spielen, Sorgen zu machen. Im Gegenteil: Unseren Ergebnissen zufolge besitzen Kinder, die keinen Kontakt zu Videospielen haben, mehr Probleme in der Schule oder im Elternhaus. Nicht dass Games per se glücklich machen – aber da die meisten Titel gemeinsam gespielt werden, ist ein Nichtspielen heutzutage ein Zeichen von fehlender Sozialkompetenz. Genauso ist ein Zusammenhang von Games und der Gewalt an Schulen oder den Attentaten in Columbine oder in Deutschland nicht zu beweisen. |
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AnDriX Autor Letztes Update : 03.05.2008 19:35 2 updates |
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