
Am gestrigen Nachmittag ging für mich die Reise in Richtung Berlin zu den NGL ONE Finals der Saison 4 los. Die dreistündige Fahrt verkürzte ich mir durch zwei DVDs und somit fühlte sich die Fahrt eher nach einer halben Stunde an, was mir natürlich zu Gute kam. Angekommen in Berlin verpasste ich zwar die S-Bahn in Richtung Hotel, konnte aber in der Zwischenzeit was essen und musste nur 20 Minuten warten.
Nachdem ich im Hotel eingecheckt hatte und ich beim Event eintraf war es schon 19 Uhr. Die Räumlichkeiten sind vollkommen in Ordnung, dennoch trübte das sehr langsame Internet meine gute Laune. Die Möglichkeit auf diesem Event das Internet zu verbessern gestaltet sich in etwa so schwierig wie die Anerkennung des Kosovos seitens Serbien. Dem gegenüber stehen die spannenden Spiele in Counter-Strike, in denen mousesports leider sehr schlecht abschnitt. Die Hoffnung ruht jetzt auf dem deutschen Team Alternate, die im Lowerbracketfinal am heutigen Tag antreten werden.
Unser Kollege von SK Gaming verschlechtert das Internet auf Dauer duch seine schlechten Videos, die er natürlich 24/7 uploaden muss!
If you see this guy, call the Police, he's stealing the Internet!
Das Beste war mein polnischer Kollege, der schon einen Tag früher anreiste und sein Hotelzimmer noch nicht gebucht war. Er war so spontan, sich bei einem McDonalds auf die Plastiksitze zu legen und die ganze Nacht damit verbrachte DiabloII zu spielen. Allerdings bereitete ihm die Dame von McDonals einige Probleme, da das FastFoodRestaurant nur bis 3 Uhr geöffnet hatte. Nach zwei Stunden vor dem McDonalds war die Bedienung so freundlich, ihm wieder die Türe zu öffnen. Ein leckeres Frühstück konnte ihm hierbei das Spielen von DiabloII etwas versüßen.
Zurück zum gestrigen Abend. Wir versuchten vergebens am gestrigen Tag die Kamera zum Laufen zu bekommen, weil das Mikrofon nicht funktionierte und mussten heute somit ein Mikrofon und ein paar Kabel für den Kamerabetrieb besorgen. Nach einem anstrengenden Tag gingen wir gegen 24 Uhr nach ein paar Bier zu Bett.
Am nächsten Morgen wurden wir unsanft vom Roomservice geweckt und das regelmäßig jede zehn Minuten, was auf Dauer ganz schön nervte, bis wir auf die Idee kamen unser rotes "Please don't disturb"-Schild an unsere Türe zu hängen und später durfte ich mir von meinen dänischen Kollegen sagen lassen, wie unmannered die Deutschen doch wären...

Unser Roomservice war sehr bemüht, uns zeitig aus dem Bett zu jagen
In den nächsten Tagen erwarten euch in paar spannende Videointerviews, sowohl in deutsch als auch in englisch. Wir werden in den nächsten Stunden versuchen, die Kamera erfolgreich zum Laufen zu bekommen, so dass wir euch einige qualitativ hochwertige Videos präsentieren können.
P.S.: Zusätzlich sind Grubby und Cassandra gerade vom Flughafen eingetroffen.
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-SpeedY Last update : 23.02.2008 17:54 1 updates |
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