
Die Parallelität von Sport und Esport ist heutzutage allgegenwärtig. Der Vergleich zwischen Fußball und Esport rückt dabei immer mehr in den Fokus, denn durch wachsende Fangruppierungen und wachsender Anzahl von konkurrenzfähigen Teams und vor allem hochkarätigen Events wird der Markt nicht zuletzt durch Sponsoren immer dichter erschlossen.
Aber wieso wird genau der Fußball als Vergleich zum Esport gewählt?
Das Hauptaugenmerk liegt in diesem Bereich auf den Fans. Die Thematik über „Fan sein" wurde durchaus schon des öfteren analysiert und charakterisiert. Der Fan ist für einen Verein, obgleich
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| Esport als Massenphänomen |
nun im Fußball oder im Esport, das Wichtigste, um sich zu vermarkten. Hierbei wird versucht, den Fans eines Teams möglichst viele Einblicke zu gewähren. Einblicke, die vor einigen Jahren der Seltenheit angehörten und der Vorzeigeclan SK Gaming sich mit der Idee des SK Insiders selber vermarktete. Eine Idee, die durchaus Erfolg hatte, denn für viele war es gerade interessant ihre Stars im Rampenlicht zu sehen, um sie mit Fragen zu durchlöchern, aktuelle Tipps zum Movement oder Aiming einzuholen.
Die Parallele zum Fußball ist hier deutlich erkennbar, denn die meisten Vereine versuchen durch Fanclubtreffen den Mitgliedern ihre Stars näher zu bringen. Selbst war ich als bekennender Bayern München Fan an der Säbener Straße, um meinen Idolen beim Training zuzuschauen. Exakt dies wird auch im Esport versucht. Die Nachzügler waren in dieser Form fnatic und MeetYourMakers, nachdem mousesports Anfang letzten Jahres auch mit der Spielervermarktung begann. Die Medien werden durchaus als Instrument benutzt, um Spieler sympathischer oder „benutzerfreundlicher" zu machen. Das Image der Spieler prägt nicht zuletzt auch das Image eines Clans, wie zum Beispiel das internationale WarCraft III Team von PGS Gaming. Hierbei wird PGS ein negatives Image nachgesprochen, was nicht zuletzt aus Flames von Eric "Eric" Marten oder seinem Team-Manager Jako „Lloth" Van Dijk resultiert,
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| Gut besucht: Das iFNG in Berlin |
wobei dies nur ein Beispiel darstellen soll. Es ist logisch, dass emotionale Augenblicke einen dazu veranlassen, sich gegenseitig zu beschimpfen, nur ist dies der sinnvolle Weg, den Esport zu Prestige zu führen?
Wer schon mal bei einem Spiel der Fußball Bundesliga dabei war, kennt es sicher genau. Die stark alkoholisierten Fans vor dem Spiel beschimpfen sich auf unrühmliche Art und Weise, im Stadion heizt sich die Stimmung durch primitive und provokante Äußerungen weiter auf, so dass es am Ende zu einer non-verbalen Auseinandersetzung kommt. Ausschreitungen, die es im Esport so bisher noch nie gegeben hat und hoffentlich auch nicht geben wird. Der Artikel von fragster über Fanboys und Internet-Hooligans gibt genau dieses sachlich betrachtet wieder.
Betrachtet man dieses objektiv, sollte gerade durch die soziale Arbeit der Vereine und Firmen und die Entstehung friedlicher und professioneller Communityportale, wie zum Beispiel fragster, den „Internet-Hooligans" keine Chance gegeben werden, sich zu entfalten. Was im Fußball über Jahre zur unrühmlichen und traurigen „Tradition" geworden ist, sollte im Esport schon zu Anfang im Keim erstickt werden.
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chrisinho10 Autor Letztes Update : 25.03.2008 22:27 46 updates |
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skY Letztes Update : 23.03.2008 18:58 2 updates |
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Hallo bsl. Du warst das letzte Wochenende in England, um neue Spieler für dein CGS-Team zu draften. War es leicht für dich einige Spieler zu 'kicken' oder ist Berlin Allianz im letzten Jahr zu einer k...